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Neuigkeiten aus dem Landesverband

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Rennbootschule in Rendsburg

Rennbootschule in Rendsburg – Der Nachwuchs trotzt der Kälte

19.12.2019 Dass Motorboot-Rennsport eine Outdoor-Betätigung ist, liegt in der Natur der Sache. Dass dabei nicht immer laue Sommerbrisen und Sonnenschein zu erwarten sind, weiß man wohl nirgendwo besser als im hohen Norden. Dort an der Eider trotzten am 30. November und 1. Dezember auch einige Jugendliche der Eiseskälte und absolvierten die Rennbootschule der Jugend-Motorboot-Gemeinschaft (JMG) des Landesverbandes Schleswig-Holstein.

Dabei ging es für acht angemeldete Jugendliche darum, am Ende des Lehrgangs eine Rennbootlizenz (Erstlizenz) zu erlangen. Die Nachwuchs-Rennfahrer/innen erlernten den Umgang mit den unterschiedlichen Booten, Sicherheitsaspekte und Fahrtechniken. Am Obereiderhafen, dem Stützpunkt der JMG, bestanden am Ende des trainingsintensiven Wochenendes alle Teilnehmer/innen den Lehrgang.  

Nun können drei neue Rennpilot/innen in der kommenden Saison in die Klasse GT-15 einsteigen und ein Teilnehmer in die Klasse GT-30. Gleich vier Teilnehmer/innen erwarben eine Rennlizenz für die Klasse Formel 5. Alle neuen Rennfahrerinnen und Rennfahrer der unterschiedlichen Klassen haben nun die Möglichkeit, ab der kommenden Saison an Motorbootrennen teilzunehmen. Der Motoryacht-Verband Schleswig-Holstein und der Deutsche Motoryachtverband freuen sich über den großen Zuwachs im Jugendrennsport und darauf, die Namen der Teilnehmer/innen in den Nennungen kommender Rennen zu sehen. Ein großes Dankeschön gilt allen Teilnehmer/inne, Ausbilder/innen und Helfer/innen, die diese Rennbootschule mit ihrem Engagement ermöglicht haben.

Für alle Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr, die in den Jugendrennsport einsteigen und eine Rennlizenz erwerben möchten, wird es auch im nächsten Jahr wieder mehrere Termine der Rennbootschule geben. Am Halbendorfer See, in Rendsburg und in Traben-Trarbach besteht dann die Chance, die eigene Rennboot-Tauglichkeit zu testen. Das Anmeldeformular steht hier auf der Webseite zum Download bereit.

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DMYV prüft WSA-Pachtverträge

Der Deutsche Motoryachtverband möchte bestimmte Klauseln in den WSA-Pachtverträgen seiner Mitgliedsvereine auf den Prüfstand stellen und bittet daher um Zusendung einer Kopie der bestehenden Pachtverträge der Wasserschifffahrtsbehörde.

Die Verträge beinhalten oft Regelungen, die nicht mehr zeitgemäß sind bzw. die Finanzkraft der Vereine überfordern. Ziel ist es, einen neuen, für alle Ämter der Bundeswasserstraßenverwaltung verbindlichen Mustervertrag zu entwerfen, der die Vereine entlastet. Daher bittet der Deutsche Motoryachtverband um Mithilfe und Zusendung bestehender Verträge an kraus(at)dmyv.de oder per Fax an 0203 - 8 09 58 58.

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Neue Sportschifffahrts-Verordnung

Neue Sportschifffahrts-verordnung: DMYV sucht Anregungen von Skippern

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) beabsichtigt alle Vorschriften für die Sportschifffahrt zu überarbeiten und in Form einer neuen Sportschifffahrtsverordnung zusammenzufassen.

Als Dachverband und Interessenvertreter der Sportbootfahrer/innen in Deutschland wird der Deutsche Motoryachtverband bei einer Anhörung zu den geplanten Änderungen die Anliegen der Skipper vertreten und sich für ihre Belange stark machen.

Daher bittet der DMYV auf die Mithilfe der einzelnen Sportbootfahrerinnen und Sportbootfahrer. Welche Anregungen für Regelungsbedarfe haben Sie? Gibt es Vorschriften, die Ihrer Meinung nach dringend geändert oder vereinfacht werden müssten?  Der Deutsche Motoryachtverband ruft alle Skipper dazu auf, ihre Anregungen für die Überarbeitung der Sportschifffahrtsverordnung einzureichen. Senden Sie dazu Ihre Anregungen per E-Mail an h.vonveen(at)dmyv.de.

Diese wird der DMYV dann im Rahmen des Anhörungsverfahrens beim Bundesverkehrsministerium vortragen.

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Jugendfreizeit 2019 an der Eider in Schleswig – Holstein


In der Woche vom 15.07. bis 21.07.2019 veranstaltete der DMYV in Zusammenarbeit mit der SBV und dem MYVSH eine Jugendfreizeit in Schleswig-Holstein, zu der sich 17 Jugendliche aus ganz Deutschland angemeldet hatten.
Nachdem am Sonntag das Aufbaukommando die Vorarbeiten geleistet hatte, starteten am Montag um 10:00 Uhr die Teilnehmer zusammen mit einer Handvoll Betreuern zur Floßfahrt auf der Eider. Bei etwas kühlerem Wetter traf man sich um 13:30 Uhr zu einer ausgedehnten Mittagspause bei den Wassersportfreunden Hohner Fähre, wo man leckere Leberkäsebrötchen verspeisen durfte. Sehr zur Freude der jungen Mannschaft gesellte sich der JMG Sportleiter mit einem Tornado-Rib zu uns, welches zu Kurztrips mit abwechselnder Besatzung bis zum Zeltplatz in Bargen reichlich genutzt wurde. Nach der Ankunft aller Teilnehmer um 17:30 Uhr richtete man sich für die bevorstehende Woche in Bargen im Zelt ein.
Am Dienstagvormittag war Erholung und Kräfte sammeln angesagt, denn die brauchte man am Nachmittag bei den geplanten Teamspielen reichlich. Eingeteilt in 2 Gruppen hatte die Jugend die Aufgabe, aus großen Kartons je ein großes Boot, ein kleines Boot und ein Surfbrett zu bauen. Die Aufgabe bestand darin: Alles musste auf oder im Wasser schwimmen können, das kleine Boot sollte nur eine Person so lange wie möglich befördern können, das große Boot so viele Personen wie möglich tragen, und das Surfbrett sollte mit einer Person besetzt so weit und lange wie möglich von einem Motorboot geschleppt werden können. Als Baumaterial standen zur Verfügung: Kartonage, Wickelfolie und Paket- sowie Gewebeklebeband. An Ideen mangelte es nicht und so wurde fleißig konstruiert, gewerkelt und gebaut. Es siegte das Team Katha Deter ganz knapp mit 3 zu 1 Siegerpunkten in den einzelnen Disziplinen.
Der Mittwoch wurde morgens für Spiel, Sport und reichlich Badespaß in der Eider genutzt. Nachmittags war Wasserski laufen (mehr oder weniger gut), oder auf Banane und Tube übers Wasser gezogen zu werden, angesagt.
Am Donnerstag ging es ziemlich früh mit dem Floß zur Hohner Fähre. Von dort sollte ein 7,5 km Orientierungsmarsch zum Ottergehege in Hohn bewältigt werden. Für einige Überlebenskünstler endete der Marsch, Google sei Dank, mitten auf einer Koppel. Letztendlich kamen alle gesund und munter mit leichter Verspätung am angegebenen Ziel an. Hier konnte man bei der Fütterung der Otter zusehen. Anschließend stand noch die Besichtigung einer Transall und der Besuch des Heimatmuseums Hohn auf dem Programm.

Zum wohlverdienten Abendessen im Vereinsheim WSF Hohner Fähre gab es Nudeln mit Gulasch. Dananch konnten die Teilnehmer noch eine Fahrt in die Dämmerung mit dem Floß nach Bargen genießen, oder schon mal ein wenig Schlaf nach- oder vorholen.
Am Freitag durften sich am Vormittag alle vom Vortag erholen und ihre Freizeit selbst gestalten. Spielplatz, baden in der Eider, oder eben nur chillen. Nachmittags spannte man nochmal Banane, Tube und Wasserski hinter die Boote. Der Abend klang mit Marshmallows grillen am Lagerfeuer, lustigen Sprüchen und „Gruselgeschichten“ aus.
Samstag wurden alle “Mann“ zum Stützpunkt der JMG Schleswig-Holstein nach Rendsburg gefahren. Hier fanden dann, je nach Alter, Schnupperfahrten in den verschiedenen Rennbootklassen, die der
Verband für Jugendliche anbietet, statt. Abends dann Abschiedsessen und, sozusagen, eine „Apres-Boot“-Veranstaltung. Im feierlichen Rahmen wurden Teilnehmermedaillen an alle Kinder und Jugendlichen übergeben.

Am Sonntag hatte der Wettergott leider kein Erbarmen mit den Teilnehmern, der Sturm konnte nicht mehr bis Montag warten. Somit konnte die Rückfahrt nach Rendsburg nicht mit dem Floß erfolgen, sondern musste mit dem Bus durchgeführt werden. Die anschließende Verabschiedung in Rendsburg war herzlich aber auch sehr traurig.
Zu guter Letzt sei gesagt: alle Teilnehmer fanden, dass die Veranstaltung sehr, sehr viel Spaß gemacht hat, aber viel zu kurz war. Viele waren so begeistert, dass sie sich schon für die Jugendfreizeit 2020 vorangemeldet haben.

 

 

 

 

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Kieler Woche am 22. + 23. Juni

In Kiel fand im Rahmen der Kieler Woche am 22. + 23. Juni der 2te Lauf zur Deutschen Meisterschaft GT15 statt. Mit dabei waren auch Fahrer/innen der Klassen GT6 und GT40.

21 Teilnehmer/innen aus 5 Bundesländern (NRW - RP - HB - HH- SH) fuhren dabei um Punkte und Platzierungen.

Trotz des guten Wetters (wolkenloser Himmel) zeigte sich die Kieler Förde wie rauh die See sein kann. Dazu kamen bei einigen Fahrern/Teams auch technische Probleme an ihren Booten, die aber zeitnah behoben werden konnten. (Danke an Yannmaha und Rainer)

Am Sonntag beruhigte sich die Förde, und so konnten folgende Ergebnisse erzielt werden.

Klasse GT6    5 Fahrer

1. Ben-Louis Leitzke

2. Jonathan Felix Bosse

3. Noah Schmidt

Klasse GT15    8 Fahrer/innen

1. Kevin Ladwig

2. Brain Lutterbey

3. Falk Deter

Klasse GT40    8 Fahrer/innen

1. Leroy Lösch

2. Sonja Sturcz

3. Jonas Meyer-Brassat

Die Siegerehrung wurde von Hr. Schmidt, Mitglied im Rat der Stadt Kiel, sowie den Vorsitzenden der DMYV Landesverbände Bremen, Hamburg, und Schleswig Holstein durchgeführt.

Glückwunsch den Siegern und Platzierten.

Unser Dank gilt auch dem Helferteam der JMG rund um die Veranstaltung.

Besonderer Dank auch an die Sponsoren und Unterstützer ohne diese Veranstaltung nicht gelungen wäre.

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